Für eine Sache zu brennen, mit Herzblut dabei zu sein und viel zu leisten, kann enorm motivieren. Gerade wenn uns etwas wichtig ist, sind wir bereit, mehr Zeit und Energie zu investieren.
Doch genau darin liegt auch eine Gefahr: Wer für etwas brennt, merkt manchmal besonders spät, dass die eigenen Ressourcen schwinden.
WO LIEGT DIE GRENZE?
Wann hohe Belastung in anhaltende Erschöpfung kippt, ist individuell. Entscheidend ist nicht nur, wie viel wir leisten, sondern auch, ob ausreichend Erholung möglich ist und wir unsere eigenen Grenzen noch wahrnehmen.
Wer ständig verfügbar ist, reflexartig «Ja» sagt, Erholung auf später verschiebt und das Privatleben dauerhaft der Arbeit unterordnet, riskiert, die eigenen Ressourcen zu überfordern.
Das gilt auch für Menschen, die ihre Arbeit lieben.
Leidenschaft ersetzt keine Erholung.
Langfristige Leistungsfähigkeit braucht Phasen, in denen Körper und Kopf zur Ruhe kommen und neue Energie tanken können.
Mein Impuls
Das Gefährliche am Brennen? Dass es sich lange gut anfühlt.