Wir alle kennen diese innere Stimme, die zweifelt, kritisiert und sich besonders dann meldet, wenn etwas nicht perfekt läuft:
„Das kannst du nicht.“
„Das war wieder typisch.“
„Was werden die anderen denken?“
Problematisch wird es, wenn aus einem Fehler plötzlich ein Urteil über die eigene Person wird: Ich habe nicht etwas falsch gemacht – ich bin falsch.
WAS WILL DER INNERE KRITIKER?
So unangenehm er sein kann: Häufig versucht der innere Kritiker, uns zu schützen. Vor Misserfolg, Ablehnung, Enttäuschung oder Verletzung.
Wer ihm jedoch immer folgt, geht weniger Risiken ein, zweifelt stärker an sich und bleibt eher in der eigenen Komfortzone.
Deshalb muss der innere Kritiker nicht verschwinden. Aber er muss auch nicht das letzte Wort haben.
MACHEN SIE DEN FAKTENCHECK
Wenn Ihr innerer Kritiker wieder besonders laut wird, fragen Sie sich:
- Wovor will er mich gerade schützen?
- Ist seine Sorge tatsächlich berechtigt?
- Welche Fakten sprechen dafür – und welche dagegen?
- Wo übertreibt er?
- Was könnte realistisch passieren, wenn ich es trotzdem versuche?
Nehmen Sie die Warnung wahr, prüfen Sie sie – und entscheiden Sie dann selbst, wie Sie handeln möchten.
Mein Impuls
Dem inneren Kritiker können Sie nicht kündigen. Aber Sie müssen ihn auch nicht zum Chef machen.