Schlaflos?

Das können Sie tun, wenn Sie nachts nicht einschlafen können.

Nächtliches Wachliegen kennt fast jeder. Anhaltender Stress, Sorgen oder belastende Gedanken können dazu führen, dass das Einschlafen schwerfällt oder man mitten in der Nacht wach wird. Mit einfachen Massnahmen lässt sich der Körper häufig wieder zur Ruhe bringen. 

VERMEIDEN SIE HELLES LICHT

Wenn Sie nachts wachliegen, sollten Sie möglichst nicht zum Handy, Tablet oder Fernseher greifen. Das blaue Licht der Bildschirme hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Dadurch kann der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus zusätzlich gestört werden und das Wiedereinschlafen fällt oft noch schwerer.

GEDANKEN AUFSCHREIBEN

Oft kreisen die Gedanken gerade dann, wenn endlich Ruhe einkehrt. Es kann helfen, diese kurz aufzuschreiben. Dadurch müssen Sie sie nicht im Kopf behalten und schaffen innerlich etwas Abstand.

WARME MILCH STATT SCHOKOLADE

Eine warme Milch – beispielsweise mit etwas Honig – wird von vielen Menschen als beruhigend empfunden. Das enthaltene Kalzium unterstützt die normale Funktion des Nervensystems und kann zur Entspannung beitragen. 
Schokolade eignet sich hingegen weniger als Einschlafhilfe, da Kakao natürliche anregende Stoffe enthält.

SCHAUEN SIE NICHT AUF DIE UHR

Wer ständig auf die Uhr schaut und ausrechnet, wie viele Stunden Schlaf noch bleiben, setzt sich oft zusätzlich unter Druck. Drehen Sie den Wecker deshalb weg oder stellen Sie ihn ausser Sichtweite.

WANN SOLLTE MAN HILFE SUCHEN?

Wenn Schlafprobleme über mehrere Wochen bestehen, regelmässig auftreten oder Ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualität beeinträchtigen, lohnt es sich, die Ursachen genauer anzuschauen. Häufig stehen anhaltender Stress, hohe Belastungen oder ungelöste Sorgen dahinter.

Mein Impuls

Schlafprobleme sind oft ein Warnsignal – nicht das eigentliche Problem. Wer die Ursachen erkennt, kann gezielt etwas verändern.

Weiterkommen.